Warum? Arschlochfrei, darum.

Jedes Stückchen Schokolade die Sie bei uns naschen, jede heiße oder kalte Schokolade die Sie bei uns trinken oder sich mit nach Hause nehmen ist ein Tritt in den richtigen Schritt.

Jede direkt-gehandelte Schokolade die Sie kaufen ist ein Stück Rückgrat eines oder vieler Bauern in den ärmsten Regionen dieser Welt.

Jeder Bissen ist eine Spendenquittung für ihr Gewissen und ein Wahlzettel gegen die „Märkte“.

Laut „Statistiken“ existieren direkt-gehandelte Schokoladen gar nicht.

Wir sind stolz auf ein Geschäft unter Partnern und ohne Arschlöcher.

Das klingt Ihnen zu hart?

12 Stunden in den Tropen auf einer Plantage arbeiten für den Rest des Lebens, ohne Perspektive oder Hoffnung, unter einem Plakat auf dem niedliche

Regenwaldfrösche

abgebildet sind und komischen Zeichen, die ich nicht entziffern kann weil meine Eltern mich in der 3. Klasse verkauft haben, ist härter. Die größten „Schokolade“(Zucker&Palmöle wäre ehrlicher)Produzenten distanzieren sich noch nicht einmal öffentlich von dem „Einsatz“ Minderjähriger, Kontrollen sind schwer bei den Wilden im Busch, wissen schon… Famose Projekte der „Nachhaltig“- „Bio“-Lobby entpuppen sich leider immer wieder als die Luftblasen die sie sind(tja, für Seifenblasen hätten Sie/Ihre Regierung halt mehr Spenden müssen) Aber die INDUSTRIE ist auf dem richtigen Weg… bescheinigen selbe Unternehmen(richtig!) ihren Gegenspielern jederzeit in Talkshows und sonstiger Gehirnzellen-schonender Öffentlichkeitsberuhigung.

Fair ist nur der erste Schritt!

Fair gehandelte Kakaobohnen= 2200$ + 10% („diese 10% garantiert“ an den Bauern, das kontrollieren sie unabhängig selber…)

Zertifizierung

Von den großen standardsetzenden Organisationen garantierte Prämien werden nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zur Lösung des Preisproblems sein. Die durchschnittlichen finanziellen Vorteile einer Zertifizierung vor Abzug der Kosten betragen meist 150 bis 200$ pro Tonne. Dies steigert die Einnahmen der ProduzentInnen bestenfalls um 10%, wovon die Kosten für Mitgliedsbeiträge für Kooperativen, Audits und ähnliches jedoch noch abgezogen werden müssen…

Fair und Bio Kakaobohnen= 2200$ + 10% + 200$ (Kosten der Biozertifizierung und Kontrollen zahlt der Bauer/Kooperative)

Kleine lustige Siegel wurden entwickelt vielerlei, um dem geneigten Verbraucher die Unbedenklichkeit seines Kaufes zu bescheinigen.

In dem Moment in dem ich als Verbraucher aufhöre mich nach dem woher und wie zu erkundigen und einem Aufdruck vertraue, mache ich vieles richtig, nur halt die letzte Meile vom Marathon mit dem Fahrrad…

Direkt-gehandelte Edel-Kakaobohnen=  4000$ und aufwärts, langfristige Verträge mit den Bauern und Bonuszahlungen für Qualität, Schulungen, Kredite & Projekte vor Ort.

Fair heißt bei Uns: Arschlochfreie Kette

Niemand in der Wertschöpfungskette(vom Bauern/Pflücker bis hin zum Kunden) wird über´s Ohr gehauen. Jawoll, Sie auch nicht. Wir nehmen nicht die Margen(Preis-Aufschläge), die ein Unternehmen profitabel macht, sondern nur was wir benötigen um das Lädsche am laufen zu halten.

Jedes Produkt in unserer Auswahl wird günstiger wenn es häufiger erworben wird. Ist Ihre Lieblingsschokolade bei uns teurer als bei Amatson liegt das an der seltenen Nachfrage, damit verbunden sind höhere Kosten für uns(Gäste probieren lassen, eventuell abgelaufene Schokoladen selber essen ;). Genauso liegt der Hase im Chili bei Frischeprodukten wie Rahmtrüffeln, Gebäck, Patisserie und anderem Naschwerk. Wir müssen im Endpreis die unverkauften/verdorbenen Waren mitberechnen.

Deshalb ist so ziemlich jedes Produkt auf diesem Planeten günstiger bei dem Hersteller vor Ort zu erwerben als im Fachhandel. Der Fachhandel wiederum stellt Ihnen eine spezifische Auswahl an einem Ihnen nahe gelegenen Ort zur Verfügung und stellt im Schnitt einen 30% höheren Preis(als beim Hersteller vor Ort) in Rechnung. Die 30% des Händlers werden durch die Umsatzsteuer und die oben genannten Kosten zwar gemindert, ermöglichen es jedoch dem Fachhändler bei Produkten die er häufig ordert, oder in höherer Menge, Rabatte bei dem Produzenten  Rabatte auszuhandeln weil Kosten für Versand, Verpackung, Vertrieb und Handel dann ja vom Händler übernommen werden.

Langer Rede kurzer Sinn, Wir möchten Sie ermutigen sich ab und an eine unbekannte Tafel Schokolade zu gönnen, eine gänzlich fremdartig klingende Praline zu kosten oder sich einen Kakao mit einer kuriosen Zutat mit nach Hause zu nehmen, so werden wir bunter und Sie lernen jedes Mal ein bißchen mehr dieser Welt von Schokoladen-Verrückten und Kakao-Spinnern kennen.